Mieten oder Kaufen

Eine Entscheidung fürs Leben …

… trifft, wer zwischen Kauf und Miete einer Immobilie wählen muss.

Wo wollen Sie morgen wohnen?

Das Wertsteigerungspotenzial einer Immobilie, so der Volksmund, ist wegen der begrenzten Grundstücks-Ressourcen unerschöpflich. So ganz stimmt das natürlich nicht. Nur wenn die Zahl der potenziellen Immobilien-Nachfrager steigt oder zumindest nicht abnimmt, geht diese einfache Rechnung auf.

 

 

Einflussfaktoren auf den Immobilienwert
Doch gerade der demographische Faktor hat sich als höchst veränderliche Größe erwiesen: die Geburtenraten sinken. Zudem tun sich die Menschen wegen des arbeitsplatzbedingten Zwangs zur Mobilität mit der Standortfestlegung schwer. Und nicht zuletzt war es die gesamtwirtschaftliche Lage, die zu einer Kaufzurückhaltung geführt hat. Die Entwicklung der Immobilienpreise in Österreich schien diese Zusammenhänge in den vergangenen Jahren deutlich zu bestätigen.
Inzwischen scheinen eben diese Faktoren die alte Volksweisheit vom stetig steigenden Immobilienwert aber wieder zu rehabilitieren. Zwar hat die Bevölkerung nicht zugenommen, was in der Folge auch zu keiner Steigerung der Nachfrage führen kann; durch den verstärkten Trend zu Singlehaushalten – gepaart mit dem individuellen Wunsch jüngerer Menschen nach mehr Wohnraum – wird der Geburtenrückgang jedoch ausgeglichen.
In Bezug auf die Arbeitsplatzwahl gibt es seit vielen Jahren nach wie vor nur die Migration vom Land in die Stadt; aber immer mehr Menschen wollen im Grünen wohnen und nehmen dafür auch längere Pendlerstrecken in Kauf. Das hebt das Phänomen der Landflucht auf bzw. kehrt es teilweise sogar um.
Auch die konjunkturelle Entwicklung konnte den Trend zu Wohneigentum langfristig nicht brechen. Denn dort, wo sich die Menschen den Immobilienkauf wegen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eher nicht zumuten würden, tätigen sie ihn als Absicherung gegen genau diese wirtschaftlichen Risiken im Ruhestand.
Warum rechnet sich der Immobilienkauf?
Natürlich bleibt der Kauf einer Immobilie eine hohe finanzielle Belastung, die über viele Jahre abgetragen werden muss. Doch wer seine Finanzplanung optimiert und die Mehrbelastung meistert, der wird nach der Abzahlung reich dafür belohnt.
Ledige Pensionisten, die in der eigenen Immobilie wohnen – so das Ergebnis einer Untersuchung – sparen gegenüber dem Ruheständler in der Mietwohnung etwa 520 Euro monatlich. Pensionierte Eheleute in den eigenen vier Wänden haben im Vergleich zum entsprechenden Paar in der Mietwohnung sogar rund 615 Euro mehr zur Verfügung.
Insgesamt verläuft die Wohnraum-Belastungskurve etwa wie folgt: Eigentümer investieren zu Beginn der Finanzierung etwa ein Drittel ihres Einkommens in die eigene Wohnung, während Mieter nur 17 Prozent aufwenden. Nach ca. 15 Jahren zahlen beide knapp unter 20 Prozent. Nach 25 Jahren benötigt der Eigentümer nur noch zehn Prozent seines Nettoeinkommens, während der Mieter nun bei 30 Prozent angekommen ist.
Warum soll ich ausgerechnet jetzt kaufen?
Doch das Leben beginnt nicht erst in der Pension. In der eigenen Immobilie sind Sie von Beginn an unabhängig. Falls Sie ohnehin planen, früher oder später ins eigene Heim ziehen zu wollen, sollten Sie eher früher als später handeln. Natürlich wäre das Timing perfekt, wenn Sie genau zum jetzigen Zeitpunkt über einen zuteilungsreifen Bausparvertrag verfügten. Doch auch, wer nicht auf das garantiert zinsgünstige Bauspardarlehen zurückgreifen kann, macht jetzt einen guten Schnitt.

 

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