Januar 24 2017 0comment

Wissenswertes rund um die Immobilie: Informationen zur Immobiliencard

Seit 2011 gibt es in Österreich mit der Immobiliencard einen freiwilligen Berufsausweis für Immobilientreuhänder. Makler, Immobilienverwalter und Bauträger können sich damit vor dem Endkunden als seriöse Anbieter ausweisen. Ab Januar 2014 gibt es bei der Card einige wichtige Änderungen, die Immobilienprofis beachten sollten.

Die Immobiliencard soll vor allem Auskunft darüber geben, dass der Inhaber der Karte wirklich ein Profi auf seinem Gebiet ist. In der Vergangenheit kam es häufiger vor, dass sich Unternehmen Kunden als Bauträger präsentierten, ohne jedoch eine entsprechende Konzession zu haben. Auf Initiative des Fachverbands Immobilien- und Vermögenstreuhänder der Wirtschaftskammer Österreich wurde die Immobiliencard als einheitlicher Berufsnachweis eingeführt.

Nachweis des Ausbildungsniveaus
Bislang war für die Beantragung der Immobiliencard lediglich eine Gewerbeberechtigung oder die Befugnis zur Vertretung einer Gesellschaft mit Gewerbeberechtigung nötig. Das ändert sich im Jahr 2014: Ab dem 1. Januar müssen Karteninhaber eine Ausbildung nachweisen, die mindestens dem Niveau der ON-Regeln 43001-1, 43002-1 oder 43003 entspricht. Dabei handelt es sich um die zertifizierten Normen des Österreichischen Normungsinstituts für die Ausbildungen zum Maklerassistenten, Verwaltungsassistenten und Bauträger. Der Abschluss „Immobilien-Assistent“ der Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder Salzburg und der gleichwertige Abschluss „Immobilienassistent“ der Fachgruppe Oberösterreich werden ebenfalls anerkannt. Natürlich können Immobilienprofis auch jeden höherwertigen Ausbildungsnachweis einbringen.

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