Juni 14 2017 0comment

Wissenswertes rund um die Immobilie: Immobilienpreisspiegel 2017 Preise für Einfamilienhäuser gestiegen

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Immobilienpreisspiegel 2017: Preise für Einfamilienhäuser gestiegen
Der aktuelle Immobilienpreisspiegel 2017 liegt auf dem Tisch. Fachverbandsobmann Georg Edlauer: „Käufer und Mieter werden immer qualitätsbewusster.“
Stand: 08.06.2017

Der Fachverband der Immobilientreuhänder hat die Ergebnisse aus dem aktuellen Immobilienpreisspiegel 2017 auf den Tisch gelegt. Demnach gibt es regional große Unterschiede und es wird auch deutlich, dass sich – wie vergangenes Jahr prognostiziert – die Preissteigerungen verlangsamen. Bei der Entscheidung für die eigenen vier Wände spiele zwar weiterhin die Lage eine bedeutende Rolle, aber auch die Ausstattungsqualität müsse passen, so Fachverbandsobmann Georg Edlauer. Auch die Zahlen spiegeln klar wider, dass schlechtere Ausstattung weniger nachgefragt wird bzw. sich Qualität auch im Preis niederschlägt. „Käufer und Mieter werden immer qualitätsbewusster.“

Im Bundesländervergleich
Die aktuellen Zahlen belegen, dass Baugrundstücke für freistehende Einfamilienhäuser österreichweit im Durchschnitt 238,53 Euro pro Quadratmeter kosten und demnach um 3,7 Prozent gestiegen sind. Den höchsten Anstieg gab es mit einem Plus von 7,2 Prozent in Vorarlberg, am geringsten kletterten die Preise für Baugrundstücke mit einem Plus von 1,8 Prozent in Niederösterreich. Bei Einfamilienhäusern gab es österreichweit eine geringe Preissteigerung von plus 1,1 Prozent – der Quadratmeter Wohnfläche kostet 1.795,12 Euro. Deutlich über diesem Schnitt lag Wien mit plus 4,7 Prozent. Die Steiermark bleibt das günstigste Pflaster mit 1.194,90 Euro pro Quadratmeter, am meisten kosten Einfamilienhäuser im Bundesland Vorarlberg mit 2.587,35 Euro. Keine allzu großen Sprünge machten im Beobachtungszeitraum die Preise von Reihenhäusern: mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 1.704,16 Euro sind sie im Durchschnitt nur um 0,5 Prozent gestiegen.

Niedrige Durschnittmieten in Kärnten
Sehr einheitlich ist die Entwicklung im Bundesländervergleich bei den Eigentumswohnungen (Erstbezug): Im Durchschnitt kostet der Quadratmeter 2.447,50 Euro (plus 0,8 Prozent). Im Bundesländervergleich liegt Wien deutlich an der Spitze, die Entwicklung war aber auch in der Hauptstadt sehr moderat mit einem Plus von 1,2 Prozent. Bei gebrauchten Eigentumswohnungen hat sich der Höhenflug der Preise weiter eingebremst. So stiegen die Preise nur um 1,4 Prozent und die gebrauchte Eigentumswohnung kostet durchschnittlich 1.575,05 Euro pro Quadratmeter. Hier waren in Vorarlberg und Burgenland sogar Rückgänge bemerkbar. Deutliche Zuwächse über dem Bundesdurchschnitt gibt es nur in Wien.
Mietwohnungen werden im Durchschnitt um 7,50 Euro netto pro Quadratmeter vermietet und sind damit um 2,8 Prozent gestiegen. Am niedrigsten waren die Durchschnittsmieten pro Quadratmeter in Kärnten, am höchsten in Wien. Platz zwei belegte in diesem Ranking Vorarlberg und Platz drei geht ex aequo an Salzburg und Tirol. Bei den Landeshauptstädten wohnt man günstig in St. Pölten sowie Klagenfurt.

Aufwärtstrend bei Gewerbeimmobilien
Nur wenig Bewegung gab es am Büroimmobilienmarkt, berichtete Fachverbandsobmann-Stv. Reinhold Lexer über den Bereich Gewerbeimmobilien. Dennoch sei insgesamt ein Aufwärtstrend zu beobachten. Im Österreichdurchschnitt sind die Büromieten netto um 2,7 Prozent gestiegen. Gedämpft bleiben die Nettomieten für Geschäftslokale (Ladenlokale), die im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent gestiegen sind. Preise für Betriebsgrundstücke stiegen im Österreichschnitt um 3,5

Ein Bericht der Wirtschaftskammer, Fachgruppe Immobilien- und Vermögenstreuhänder Kärnten

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